„Erasmus+“ im Gesundheitswesen

Das neue Förderprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport heißt seit Beginn 2014 „Erasmus+“. Es bietet vielfältige Möglichkeiten europaweit miteinander, voneinander und übereinander zu lernen und neue Ideen zu entwickeln. Wir können die Chance nutzen, mobil zu bleiben, Offenheit zu bewahren und über den Tellerrand nach Europa zu blicken. Insbesondere im Bereich von Ausbildung und Erwachsenenbildung schafft das Programm einen Raum für gegenseitiges, grenzüberschreitendes Lernen und treibt in Deutschland die Internationalisierung der beruflichen Bildung voran. Die Mobilität in Europa fördert nicht nur die fachlichen Fähigkeiten der Teilnehmer, sondern auch die sozialen Kompetenzen, die Beschäftigungsfähigkeit und die Persönlichkeitsentwicklung. Die durch den Lernaufenthalt entstehenden individuellen Kosten werden über das „Erasmus+“-Programm im Rahmen einer länderspezifischen Pauschale unterstützt. Die Organisation der Mobilität wird durch die AGS und den Kooperationsschulen in Dänemark und Polen  durchgeführt. Weitere Informationen unter www.na-bibb.de.

Arbeitsbelastung im Gesundheitswesen

Laufzeit: 01.12.2017 – 30.11.2019

Dieses Projekt richtet sich an die Ausbildungsverantwortlichen,  Dozenten, Kursleitungen der AGS sowie die Praxisanleiter und weitere an der Ausbildung interessierte Personen der kooperierenden Einrichtungen und Unternehmen des Gesundheits- und Pflegebereiches sowie an deren Schüler und Studenten. Kooperationsschulen der AGS sind die polnischen Schulen in Danzig und Zlotow sowie das College in Daugavpils/ Lettland. Der Lernaufenthalt für Anleiter dauert fünf Tage. Für die Schüler und Studenten sind 12 Tage (inkl. 2 Reisetage) eingeplant. Im Mittelpunkt der Lernmobilität steht  die „Arbeitsbelastung im Gesundheitswesen“. Neben der Weiterqualifizierung der Dozenten, Praxisanleitern und Ausbildern sollen auch unsere Schüler und Studenten der Altenpflege, Physio- und Ergotherapie die Möglichkeit der europäischen Qualifizierung erlangen. Durch den Austausch mit Schülern und Mitarbeitern der Partner-Einrichtungen werden neue Perspektiven erlangt, die in die Praxis und in die eigene Ausbildung transportiert werden können.

Tätigkeiten in Gesundheits- und Sozialberufen

Laufzeit: 01.12.2018 – 30.11.2020

Kurzbeschreibung: Über das durch "Erasmus +" geförderte Mobilitätsprojekt "Tätigkeiten in Gesundheits- und Sozialberufen“ sammeln die Projektteilnehmer mittels eines Lernaufenthalts in Polen oder Lettland wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen über die Ausbildungs- und Arbeitssituation in unseren europäischen Nachbarländern.

Projektteilnehmer können sein:

  • Auszubildende der Altenpflege und deren verantwortliche Ausbilder
  • Praxisanleiter
  • Dozenten und Personalverantwortliche mit Bezug zur Pflegebranche
  • Auszubildende der Physio- oder Ergotherapie
  • Teilnehmer aus dem Bereich Kaufleute im Gesundheitswesen

Wünschenswert ist auch die Teilnahme der Lehrkräfte und Ausbilder aus den Kooperationsbetrieben.

Projektziel: Kennenlernen der jeweiligen Ausbildungs- und Arbeitssituation im Gesundheits- und Sozialwesen.

Partnerländer: Polen, Lettland

Beschreibung: Es haben in den letzten Jahren viele Veränderungen im Gesundheitswesen stattgefunden. Um diese einschätzen und beurteilen zu können, ist es von hoher Wichtigkeit die Ausbildungssysteme in Europa kennen zu lernen. Gerade im Gesundheits- und Sozialbereich sind eine steigende Nachfrage und ein zunehmender Fachkräftemangel sichtbar. Europa wird unwiderruflich älter und völlig neue soziale Wirklichkeiten stehen bevor.  Über Ausbildungsoffensiven wird bereits versucht, die sogenannte "stille Reserve" für eine Ausbildung im Gesundheitswesen insbesondere im Pflegebereich zu gewinnen. In unserem Projekt sollen Ausbildungssysteme unserer europäischen Nachbarländern kennen gelernt werden. Die sprachlichen, kulturellen und sozialen Unterschiede sollen keine unüberwindbaren Barrieren mehr sein.

Ziel des Mobilitätsprojektes Tätigkeiten in Gesundheits- und Sozialberufen ist es, mit Auszubildenden,  Kursleitern und Dozenten der Ausbildungsschulen, Praxisanleitern und Personalverantwortlichen in den beteiligten Ländern Polen und  Lettland in einen Praxis-Dialog zu treten und die jeweiligen Ausbildungs- und Arbeitssituationen zu erfassen. Die gesammelten Erfahrungen führen bei den Projektteilnehmern zu fachlichen, sprachlichen und kultursensiblen Impulsen, die für zukünftige Integrationskonzepte von entscheidender Bedeutung sind.

Ansprechpartnerin

Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe (AGS)
Langer Peter 27 b, 25524 Itzehoe
Daphne Schumacher-Möller
Tel.: (04821)7702-510
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