PedAl: Perspektive durch Arbeit und Leben (mit Kindern)

Das Projekt „PedAL“ kann allen Teilnehmern individuelle, innovative Strategien und Möglichkeiten aufzeigen, gemeinsam mit ihren Kindern den Weg in den Arbeitsmarkt neu und/oder zurück zu finden. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt hierbei auf der Förderung der Gesundheit und der psychosozialen Stabilisierung sowie dem Erleben von Selbstwirksamkeit. Das Projekt hat zum Ziel, die Teilnehmer/-innen bestmöglich, auch mittels digitaler Medien, auf die Aufnahme einer möglichen Arbeit vorzubereiten und sie unter Sicherstellung der Kinderbetreuung nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Was ist das Besondere am Projekt?
Das Besondere bei diesem Projekt ist die integrierte professionelle Kinderbetreuung während des Einzel- und Gruppencoachings in den eigenen Räumen der AGS.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Projekt wendet sich an Langzeitarbeitslose und arbeitslose Personen mit Kindern im erziehungspflichtigen Alter, die zudem unter gesundheitlichen (körperlichen wie psychischen) Einschränkungen leiden.

Wie ist die Laufzeit des Projekts?
Start 01.01.2022, Einstieg ab 01.03.2022 möglich, Dauer ca. 6 Monate (maximal 12 Monate)

Details zum Projekt

Die Kinderbetreuung kann für Eltern von Kleinkindern während der Teilnahme an den Einzel- und/oder Gruppenangeboten gewährleistet werden, indem (zeitgleich zur Suche nach eigener entsprechender Teil-/Vollzeitbetreuungsangebote durch Kitas oder Tageseltern) die Betreuung vor Ort vorgenommen werden kann. Die Kinder können durch das pädagogische sowie therapeutische Fachpersonal stetig betreut werden. Eltern von Kindern im Schulalter wird die Teilnahme während der Schulzeit der Kinder angeboten oder ebenfalls auch am Nachmittag eine Betreuung der Kinder. Es ist ausdrücklich gewünscht, dass die Kinder jeden Alters innerhalb des Projektes in den Coachingprozess eingebunden werden und auch gemeinsam mit ihren Eltern an Aktivitäten und Angeboten teilnehmen können. Wir können hierbei auf einen großen Gartenbereich, sowie eine Küche und eine Werkstatt vorhalten.
 
Für den Gruppenaustausch gewährleisten wir eine Kinderbetreuung in unserer Einrichtung durch geschultes pädagogisches und therapeutisches Personal. Wir bieten für die Kinder Maßnahmen wie z. B. gesundes Kochen, gemeinsames Backen, handwerkliche Tätigkeiten in der Werkstatt, freies Spielen, Hausaufgabenbetreuung, Outdoor-Beschäftigung und auch Bewegungsangebote oder Entspannungsverfahren, wie Kinder-Yoga an. Die Angebote werden alleine mit den Kindern oder auch mit den Erziehungsberechtigten durchgeführt.

Das Projekt besteht aus verschiedenen Modulen, in die zu unterschiedlichen Zeiten auch flexible Einstiege möglich sind. Die Zuweisung findet gemeinsam mit dem Jobcenter Lübeck statt.
 

  • Modul 1: Persönliches Kennenlernen, Identifikation von Unterstützungsbedarfen und Ressourcen, Kennenlernen und Zuordnung des Coaches (männlich oder weiblich)
  • Modul 2: Ganzheitliches, individuelles und flexibles Beratungs- und Coaching-Angebot (Einzel- und Gruppenangebote) und Organisation von benötigten individuell ausgerichteten Hilfen. Unter anderem gibt es Beratungsangebote in den Bereichen Erziehung, Arbeit, kreative Betätigung, Hobbyfindung und Netzwerkarbeiten.                      
  • Modul 3: Förderung der digitalen Kompetenzen (im Einzel- oder Gruppenunterricht), u. a. auch Bewerbungstraining, Kennenlernen neuer digitaler Kompetenzen
  • Modul 4: Förderung der Mobilität
  • Modul 5: Gesundheitsförderung/Selbstmanagement (Bewegung, Ernährung, Entspannung)


Ein erster Infotermin wird im Februar 2022 stattfinden. Sollten Sie bis dahin Fragen haben, kontaktieren Sie gerne unsere Projektleitung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Ansprechpartner/in

Projektleitung

Johanna Utesch
Guerickestraße 6 - 8
23566 Lübeck
Tel. (0451) 5026-502
Mobil (0175) 9274988
E-Mail senden

Projektleitung

Dirk Boldebuck
Guerickestraße 6 - 8
23566 Lübeck
Tel. (0451) 5026-502
Mobil (0160) 94470895
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Förderung

Das Projekt wird aus dem Landesprogramm Arbeit, C1 "Innovative Wege in Beschäftigung" gefördert. Das Landesprogramm wird zu einem großen Teil mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.